Bei dünnem Handelsvolumen schlossen die Weizennotierungen in Chicago am 26.12. aufgrund technischer Verkäufe minimal schwächer, nachdem es bereits am 24.12. zu deutlichen Verlusten kam. Unterstützend wirkte die Meldung, dass für Getreideexporte aus Russland ab dem 1. Februar Exportzölle in Höhe von 35 €/Tonne gelten. Die Regierung teilte am 26.12. mit, dass der Zoll 15 % zuzüglich 7,5 €/Tonne beträgt, es sollen aber 35 €/Tonne nicht unterschritten werden. Die Regelung soll ab Februar bis Mitte 2015 gelten. Institutionelle Anleger reduzierten ihren Bestand an Netto-Long-Positionen am 24.12. um 4.000 Kontrakte und am 26.12. um 1.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen fester.
An der Euronext in Paris wurde am 24.12. zuletzt gehandelt. Die Weizenfutures konnten dort bei ebenfalls magerem Handelsvolumen für die Termine der alten Ernte leicht zulegen. Die Termine der neuen Ernte gaben minimal nach.