Technische Verkäufe, die schwache Exportnachfrage nach US-Weizen sowie Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago den fünften Tag in Folge mit leichten Verlusten schließen.
Institutionelle Anleger beließen ihren Bestand an Netto-Short-Positionen nahezu unverändert. Das ukrainische Landwirtschaftsministerium hat sich mit Getreidehändlern des Landes auf eine Begrenzung der Weizenexporte geeinigt. Danach sollen bis Juni noch maximal 1,2 Mio. Tonnen Weizen ins Ausland verladen werden. Darin enthalten sind 900.000 Tonnen die bis zum Ende des ersten Quartals verschifft werden dürfen.
Zur Stunde handelt die elektronische Nachtbörse minimal schwächer.
Die negativen Vorgaben aus Übersee sowie der Anstieg des Euros zum US-Dollar führten auch bei den Weizenfutures an der Euronext in Paris auf allen Fälligkeiten zu Kursverlusten.