Technische Verkäufe, die weltweit gute Versorgungslage mit Weizen, Kursverluste beim Soja- und Maiskomplex sowie Aussichten auf Regenfälle in einigen US-Weizenanbaugebieten ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen.
Jordanien kaufte im Rahmen eines internationalen Tenderverfahrens 100.000 Tonnen Hartweizen (wahrscheinlich rumänischer Herkunft) zum Preis von $249,75/Tonne c&f zur Versendung in der ersten Julihälfte.
Taiwans Flour Millers' Association hat einen Tender zum Kauf von 86.280 Tonnen US-Weizen ausgeschrieben. Institutionelle Anleger erhöhten ihren Bestand an Netto-Short-Positionen um 8.000 Kontrakte. Die elektronische Nachtbörse handelt heute Morgen erneut schwächer.
An der Euronext in Paris folgten die Weizenfutures den negativen Vorgaben aus Übersee und die Kurse mussten auf allen Terminen kräftige Abschläge hinnehmen. Druck entstand darüber hinaus aufgrund des festeren Euros zum US-Dollar.