Die indische Tochtergesellschaft von Monsato MON India wird der Regierung in Neu Delhi einen kommerziellen Markteintritt von genetische verändertem (GM) Mais innerhalb der nächsten 12 Monate empfehlen. Bisher erlaubt das indische Gesetz keine GM Lebensmittel, lediglich ein Anbau von GM-Baumwolle ist erlaubt.
Indischer GM-Mais, der bereits aus Feldversuchen zur Verfügung steht, sollte die Erträge um 15 % bis 20 % steigern können. Zurzeit liegt der indische Durchschnittsertrag beim Mais bei 2 bis 2,25 Tonnen/Hektar. Top-Leistungen in den USA liegen bei 10 Tonnen/Hektar.
Nachdem Indien im Jahre 2002 GM-Baumwolle angebaut hat, verwandelte sich das Land von einem der größten Importeure zum weltweit größten Exporteur von Baumwollfasern.
Die Aktien von MON India sind im letzten Jahr um 150 % gestiegen. Der indische Aktienindex stieg während dieser Zeit nur um 37 %.
Die Mitglieder der Regierungspartei und Umweltschutzgruppen bezweifeln den Nutzen von GM-Mais.