Die Europäische Union hat in dieser Woche Exportlizenzen für 189.000 Weichweizen vergeben. Das sind deutlich weniger als die 1,1 Mio. Tonnen der Vorwoche und das kleinste Volumen in fast neun Monaten. Mit der Zuteilung in dieser Woche wurden im laufenden Vermarktungsjahr Juli 2014 bis Juni 2015 bisher 25,7 Mio. Tonnen für die Verladung ins europäische Ausland vergeben, deutlich mehr als die 23,9 Mio. Tonnen, die zum gleichen Zeitpunkt des letzten Jahres zugeteilt waren.
Exporte aus dem Raum der Gemeinschaftswährung profitieren vom schwachen Euro sowie der geschwundenen Konkurrenz aus Russland, wo seit dem 1. Februar Exportzölle für Weizen erhoben werden. Die Anbieter der EU berichten aber von einer schwächeren Nachfrage, insbesondere aus Nordafrika und dem Mittleren Osten, die für diese Saison bereits gut eingedeckt sein sollen.