Die Lage am Kartoffelmarkt bleibt angespannt. Wegen der oftmals schwierigen Qualitäten sind die Käufer in der Regel nicht bereit, mehr für den nur knapp verfügbaren Rohstoff anzulegen. Dennoch hat heute der Heidekartoffelverbund in Niedersachsen die Empfehlung für Speisekartoffeln auf 20 bis 22 €/dt um zwei Euro/100 kg angehoben. Da viele Partien wegen äußerer Mängel für die Vermarktung über den LEH nicht mehr markfähig sind, werden diese entweder geschält oder werden, falls sie Backeignung haben, zu Kartoffelfertigprodukten veredelt. Denn Chips Rohstoff bleibt weiter gesucht und die Anlagen der großen Fritten Erzeuger laufen weiter auf Hochtouren. Die Betreiber können aber weiter auf Vertragsrohstoff zurückgreifen.