Die Kurse der CBoT Sojabohnen können sich zur Stunde leicht erholen, nachdem sie am Freitag auf den tiefsten Stand seit dem 12. Februar gefallen waren. Nichtkommerzielle Händler haben ihre netto-Short-Positionen vor dem USDA-Report verringert.
Sojabohnen bleiben unter Druck, da der Fernfahrerstreik in Brasilien nun zu Ende geht und die Rekordernte in Südamerika nun ihrem Höhepunkt entgegenstrebt. Die Zahl der Schiffe, die in brasilianischen Häfen auf Beladung warten hat sich inzwischen um 61 % gegenüber der letzten Woche erhöht; der 10-tägige Streik verlangt noch seinen Tribut. 82 Schiffe warten aktuell noch auf Beladung, gegenüber 51 Schiffe vor einer Woche.
Die Situation in Cordoba, Argentinien wird von der Regierung nach den schweren Regenfällen der letzten Woche und vor dem dortigen Beginn der Sojabohnenernte als beunruhigend bezeichnet.
