Der Matif-Weizenfuture steigt heute Mittag auf den höchsten Stand seit ungefähr drei Wochen. Der Einfluss des russischen Zoll auf Weizenexporte sorgt dafür, dass die Nachfrage nach Weizen aus der EU weiter anhält. US-Weizenexporte waren in der Vermarktungssaison am Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig.
Der Kursanstieg der Weizenfutures, der am Freitag begonnen hat, setzt sich heute auch in den USA fort. Dort feierte man gestern den Presidents Day und die Fondsgesellschaften hatten damit begonnen, ihre Short-Positionen abzudecken. Heute ist das erste Thema der Kollaps des Weizenexports aus Russland. Von einer Woche auf die andere brachen die Verschiffungen um 97 % ein, analysiert die Commerzbank.
Außerdem verunsichert eine Kältewelle die Analysten der Commodity Weather Group. In einigen Regionen der US-Anbauregionen wo keine schützende Schneedecke liegt, müssen Auswinterungen befürchtet werden.
