Brasiliens Kaffee und Soja-Anbauregionen können in der laufenden Woche mit begrenzten Niederschlägen rechnen, nachdem das letzte Wochenende mehr Regen fiel, als erwartet. Vor einem Jahr um diese Zeit begann eine Trockenheit, die 10 % der Kaffeeproduktion zerstörte und zu heftigen Preissteigerungen führte.
Die größte Sojaanbauregion im Center West war davon weniger stark betroffen. Im November hatte die Trockenheit aber zu Verzögerung der Pflanzarbeiten geführt. Dagegen war das Wetter im Dezember für die Vegetation vorteilhaft. Private wie Regierungsorganisationen erwarten bei der Sojabohne eine Rekordernte von 91 bis 95 Mio. Tonnen. Brasilien ist nach den USA die Nummer zwei unter den Soja-Exporteuren der Welt.
Das wechselhafte Wetter ermöglicht den Bauern während der Trockenperioden die Applikation von Pflanzenschutzmitteln. Insgesamt wird eine unterdurchschnittliche Regenmenge erwartet, was möglicherweise die Produktionsmenge beschränken könnte, sagen die Wetterbeobachter.