Nach den kräftigen Kurszuwächsen in den vergangenen Tagen konnten sich an der Börse in Paris nicht länger die Bullen durchsetzen. Der Frontmonat verharrte auf Vortagsniveau. Nachdem die Kurse in Chicago kurz den Rückwärtsgang einlegten ging es gestern im Verlauf des Handelstages wieder deutlich nach Oben. Der Julitermin notierte den stärksten Gewinn von 30 $ US-Cent/bushel und kostet damit umgerechnet 445,58 Euro je Tonne. Neben den preisbestimmenden Nachrichten aus Indien über den Exportstopp sorgte die Meldung, dass sich der Zustand der US-Weizenbestände weiter verschlechtert hat für zusätzliche Impulse. Nach Angaben des USDA befinden sich nur noch 27 % der Bestände in einer guten bis sehr guten Verfassung. Das sind 2 % weniger als in der Vorwoche. Weiterhin Sorgen bereitet zudem die langsame Weizenaussaat. Lediglich 39 % der geplanten Flächen seien bisher bestellt worden berichten die Analysten. Der Schnitt der vergangenen Jahre lag bei 67 %.
Quelle
VR Agrarberatung