China wird in dieser Woche 5,32 Mio. Tonnen Mais aus staatlichen Reserven anbieten. Das sind 39 % mehr als in der letzten Woche, als 429.500 Tonnen ausgelagert wurden. Das war geringfügig mehr als in der Woche zuvor. Die meisten Verkäufe fanden in der Provinz Jilin statt; das ist das zweitgrößte Maisanbaugebiet im Land. Der niedrigere Subventionspreis führt offensichtlich zu einer kleineren Anbaufläche.
Bereits im April wurde mit den Verkäufen aus den Interventionslägen begonnen, einen Monat früher als üblich, denn die staatlichen Läger sind übervoll und zur nächsten Ernte soll Platz geschaffen werden. Allerdings waren auch die Offerten in der vergangenen Woche teurer als Importgetreide am internationalen Markt. Peking hat in der Vermarktungssaison 2014/15 82 Mio. Tonnen Mais zu subventionierten Preisen aufgenommen. Seit dem 1. Mai gelten nun neue Annahmebedingungen zu niedrigen Preisen.