19.
01.15
10:46

Russische Weizenpreise unter Druck – Preise jetzt auf Interventionsniveau

Die Weizenpreise in Russland sind seit Jahresbeginn unter Druck geraten, nachdem die Regierung in Moskau die Exporte stärker reguliert und ab Februar auch Exportzölle erheben will. Der Preis für Weizen der Klassifizierung III fiel zum Ende der vergangenen Woche im europäischen Teil Russlands um 400 Rubel/Tonnen auf 10.825 Rubel oder 166 USD/Tonne ab Verladestation. Die Exporteure stehen vor der fast unlösbaren Aufgabe, Qualitätszertifikate vorzulegen, ohne die eine Verschiffung ins Ausland nicht mehr möglich ist. Ab dem 1. Februar wird dann ein Zoll von mindestens 35 €/Tonnen russischen Weizen die internationale Wettbewerbsfähigkeit weiter einschränken. Im Januar werden wohl nur noch 1,5 Mio. Tonnen Getreide aus Russland exportiert, davon 1 Mio. Tonnen Weizen. Im Dezember waren es 3 Mio. Tonnen. Beobachter erwarten, dass nun die staatlichen Reserven aufgefüllt werden können. Bisher gab es dafür nur wenig Angebot, da das internationale Preisgefüge zu hoch war. Russland plant, die staatlichen Getreidereserven auf 3,5 Mio. Tonnen aufzustocken. Mitte Dezember wurden von dort ein Bestand von lediglich 1,5 Mio. Tonnen gemeldet. Moskau bezahlt bis zu 10.100 Rubel pro Tonne für Weizen der Klasse III.

Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?