V-Preis: 1,33 €/kg (+5 ct). Die Situation am Schlachtschweinemarkt hat sich komplett gedreht. Das Lebendangebot ist bei fallenden Gewichten rückläufig und die Nachfrage der Schlachtbetriebe hat weiter zugenommen. Diese Entwicklung, die für die zweite Januarhälfte nicht unüblich ist, sorgt bei den Fleischverkäufern für Unmut. Denn der LEH ist nicht bereit, höhere Preise zu akzeptieren. Dementsprechend stark fielen die Bemühungen aus, einen Preisanstieg zu verhindern. Ob nun Hauspreise die Folge sind, darf bei dem kleinen Angebot bezweifelt werden. Eigentlich ist der Russlandexport am Jahresanfang ein Argument für steigende Preise. Da dieser Markt fehlt, müssen andere Drittlandgeschäfte für Entlastung sorgen. Bei dem aktuellen Eurokurs ist das durchaus denkbar.