Die Kontrakt für Raps drehten am Freitag wieder nordwärts. Dabei profitierten die Terminkontrakte auch von den sehr positiven Vorgaben aus den USA: Dort ging es insbesondere in den vorderen Termin fer Sojabohnen nach oben. Die verhältnismäßig schwachen US-Sojabohnenverkäufe konnten die Kursentwicklung nur minimal beeinflussen, denn schlussendlich zeigten die die Verkäufe zwar geringer als in der Vorwoche aber deutlich über dem Niveau der Vorjahreswoche. Trotz des Kurssprungs bleiben die bärischen Nachrichten vorhanden. Die Wetterfront in den wichtigen Anbaugebieten dürfte in den kommenden Tagen für Entspannung bei den Farmern sorgen.
Aus Europa werden überwiegend durchschnittliche Rapsbestandsentwicklungen gemeldet. Alles in Allem sind die Erzeuger mit der Entwicklung ihrer Feldbestände zufrieden. Es wird mit einem saisonüblichen Erntebeginn gerechnet. Auf den Kassamärkten lassen sich aktuell jedoch kaum Preise feststellen, da sowohl Käufer als auch Verkäufer aktuell zurückhaltend agieren.