Die Stärke des US-Dollar bleibt das größte Problem für die Preise des US-amerikanischen Weizens. Chicago-Weizen fällt auch heute Morgen weiter auf den tiefsten Stand seit dem 26.Februar, weil die Nachfrage nach dem SRW-Weizen dünn bleibt und die Vegetationsbedingungen in der Schwarzmeer-Region sich verbessern.
In den letzten internationalen Ausschreibungen konnte der US-Weizen kaum punkten. Die Europäer hatten immer die Nase vorn. Jetzt ist auch noch der Euro auf eine 11 ½-Jahres-Tief gesunken, weil die US-Wirtschaft boomt und die Wirtschaft in der Eurozone schwierig bleibt.
Im Süden Russlands hat indes die Feldbestellung für Sommerungen begonnen und die Ernteprognosen des Russischen Landwirtschaftsministeriums fallen jetzt höher aus, als zuletzt erwartet.
