Das französische Beratungsunternehmen Strategie Grains erwartet in 2015 eine Rapsernte der 28 EU-Mitgliedssaaten in Höhe von 21,5 Millionen Tonnen. Das sind mehr als 11 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Der milde Herbst hat dafür gesorgt, dass sich die Rapsbestände sehr gut entwickelt haben. Aber das macht sie auch anfällig für Frostschäden. Besonders gefährdet sind laut Analysten die Flächen in Deutschland und Großbritannien. Im Moment sieht laut Expertenmeinung alles gut aus. Aber ein Kälteeinbruch könnte den Beständen schweren Schaden zufügen. In Deutschland litt der Raps im Herbst aufgrund des Verbotes der umstrittenen Neonicotinoide auch unter sehr hohem Insektenbefall. Der Schaden, der durch dieses Verbot verursacht wurde, ist nicht klar zu definieren, aber man meint, dass dadurch die Pflanzen noch anfälliger für Frostschäden sein könnten.