Die Starkregenereignisse im Norden Argentiniens werden die 2014/15er Sojabohnenernte um 1 bis 2,5 Mio. Tonnen reduzieren, sagen Experten nachdem sie die betroffenen Provinzen Cordoba, Santa Fe, und Santiago del Estero in Ausgenschein genommen haben.
Die letzte Schätzung der argentinischen Regierung lag noch bei 58 Mio. Tonnen, der Schaden durch die Niederschläge wird nun aber zwischen 1,7 bis 4,5 % der Erntemenge geschätzt. In Cordoba waren im Februar beispielsweise 300 mm Regen auf den Quadratmeter gefallen. In den kommenden Wochen sind wieder hohe Temperaturen mit trockenem Wetter vorhergesagt.
Die Buenos Aires Grains Exchange hatte die Erntemenge zuvor auf 57 Mio. Tonnen Sojabohnen geschätzt, während das USDA in seiner März-Prognose 56 Mio. Tonnen geschätzt hatte. Alle Prognosen liegen immer noch über der Erntemenge von 53,4 Mio. Tonnen im Vorjahr.