Die bullische Stimmung vom Wochenende setzte sich auch zum Start der neuen Handelswoche in Paris durch und sorgte für moderate Kurszuwächse. Der Maikontrakt notierte ein Plus von 6,75 Euro/Tonne auf 379,50 Euro/Tonne. In den USA legten die Futures kräftig zu. Vor allem die vorderen Termine verbuchten bis zu zweistelligen Gewinnen. Die US-Weizenbestände konnten sich bisher nicht von den ungünstigen Anbaubedingungen erholen. In Texas befinden sich 79 % der Flächen in einem schlechten Zustand. Insgesamt befinden sich nur noch 32 % aller US-Bestände in einer guten bis sehr guten Verfassung. Derweil sind Algerien und Ägypten auf dem Weltmarkt auf der Suche nach Weizen. Die globale Nachfrage ist ungebrochen hoch und stützt damit zusätzlich das hohe Preisniveau.
Quelle
VR Agrarberatung