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09.18
07:43

10. Fall von ASF in China - diesmal ist es kein Hinterhofmäster mehr

China hat einen weiteren Fall von Afrikanischem Schweinefieber (ASF) gemeldet. Es ist der zehnte Fall seit der Meldung vor genau einem Monat als der erste Fall in China überhaupt entdeckt wurde.
Das Agrarministerium meldet, dass 22 Tiere an ASF verendet sind und 62 seien infiziert. Die Farm in der Nähe der Stadt Chuzhou hat 800 Mastplätze. Es ist der fünfte Ausbruch seit letztem Sonntag in der Region Anhui, wo sich die ASF nun sehr schnellt ausbreitet.
Die Krankheit hat aber in China, dem Land mit dem größten Schweinebestand der Welt, bereits vorher große Distanzen überwunden. Es wurden zwei Fälle in der Nähe zur russischen Grenze entdeckt und der südlichste Ort ist die Provinz Zhejiang im Süden. Dazwischen liegen mehr als 3.000 Kilometer.
Die Farm, die heute betroffen ist, hat im Gegensatz zu den vorherigen Betrieben, einen relativ großen Schweinebestand. Bisher waren stets kleinere Farmen betroffen, die als Hinterhofmäster bezeichnet werden. Dort sind hygienische Maßnahmen nur eingeschränkt anwendbar.
Die chinesischen Behörden gehen davon aus, dass unter anderem aufgrund der ASF die Nachfrage nach Futtermitteln in China sinken wird und dass man weniger Sojabohnen einführen muss, als in den vorherigen Jahren. Wegen des Handelsstreits mit den USA versucht man die Sojabohnenimporte von dort so gering wie möglich zu halten.

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