28.
08.18
13:55

60 % der belgischen Kartoffeln zeigen Durchwuchs

Der belgische Branchenverband Fiwap PCA berichtet, dass 60 % der Verarbeitungssorten in Belgien Durchwuchs zeigen. In so hohem Umfang und in dieser Intensität wurde das Phänomen noch niemals zuvor festgestellt. Für die Fabriken bedeutet das, dass es heuer nicht nur weniger Rohstoff gibt, sondern diesen auch meist in sehr schlechter Qualität. Der Zuwachs lag in der zurückliegenden Woche durchschnittlich nur bei 4,3 Tonnen. 20 % der Kartoffeläcker in Belgien hatten gar keinen Zuwachs mehr. Hierzulande hat bereits die Einlagerung von Winterkartoffeln begonnen. Frittenfabriken nutzen die Erntezeit dazu, am freien Markt Kartoffeln zuzukaufen. Gleichzeitig schont man die Vertragskartoffeln, sofern diese noch ein bisschen grün sind und noch an Ertrag zulegen können. Holländische Verarbeiter zahlen für freie Kartoffeln mit bis zu 30 €/dt soviel, dass viele Bauern kaum widerstehen können. Diese sparen Lagerkosten und haben kein Qualitätsrisiko mehr. Unterdessen ordern Holländer und Briten trotz der desolaten phytosanitären Lage in Polen besonders grobfallende Kartoffeln und Frittenrohstoff. Das erinnert an 2012 als die Briten mit 660.000 Tonnen viermal so viele Kartoffeln wir üblich auf dem Kontinent kauften.

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