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10.20
08:46

Angst vor Versorgungsengpässen in China -Spekulation soll eingedämmt werden

Chinas Landwirtschaftsminister erklärte heute gegenüber der Presse, dass die Anbaufläche für Mais in seinem Land grundsätzlich stabil sei und die Erntemenge sogar ein wenig größer erwartet wird als im letzten Jahr, obwohl im Nordosten des Landes in den vergangenen Wochen drei Taifune durchgingen.
Das Ministerium ist darum bemüht, die Spekulation auf höhere Preise einzudämmen. An der Derivatebörse Dalian stiegen die Maiskurse gestern auf Rekordhöhen.
Die Maiserträge sollen trotz der Unwetterereignisse gut sein, behauptet ein Sprecher des Ministeriums. Chinas Maisernte würde sogar größer ausfallen als im letzten Jahr.
Während jetzt die neue Ernte auf den Markt drängt und gleichzeitig Mais und Alternative Futterrohstoffe importiert werden, wird der aktuelle Angebotsengpass in den kommenden Wochen wohl aufgehoben. Dann könnte auch die Spekulation an der Terminbörse beendet werden.
Darüber hinaus bemühen sich die Beamten des Landwirtschaftsministeriums darum, die Angst vor Versorgungsengpässe beim Weizen und Reis zu entkräften. Das Angebot von Grundnahrungsmitteln sei „voll umfänglich garantiert“ heißt es.
Die Preise für physischen Weizen sind in diesem Jahr bisher um 4% gestiegen. Auch das Angebot an Pflanzenölen sei sicher, weil China sich den Zugriff auf US-Sojabohnen gesichert hat. Außerdem sollen die Preise für Schweinefleisch im vierten Quartal 2020 nicht weiter steigen. Importe und moderne und neue Mastanlagen im Land sollen die Versorgung der Bevölkerung sicher stellen.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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