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01.17
10:34

Argentiniens Sojabohnenflächen überflutet – weitere Regenfälle erwartet

Schwere Regenfälle haben am vergangenen Wochenende Argentiniens Sojabohnenanbau zur Unzeit heimgesucht. Es wird befürchtet, dass die Ernte Schaden nimmt und das in einem Jahr, wo die Anbaufläche ohnehin zugunsten vom Maisanbau zurück gefahren wurde.
Etwas mehr als 97 % der geplanten 19,3 Mio. Hektar Sojaflächen sind bisher bestellt. Die Aussaat wurde im südlichen Santa Fe und der Provinz nordwestlich von Buenos Aires durch heftige stürme mit Starkregen behindert. Dort sind gut 50 % der Anbauflächen überflutet. Die Produktenbörse Rosario Grains Exchange teilte bereits letzte Woche mit, dass bei 30 % der gut 19 Mio. Hektar wegen der Nässe die Zeichen auf Alarm stehen. Im Zentrum der Unwetter fielen am Wochenende 150 mm Regen auf den Quadratmeter.
Das Landwirtschaftsministerium teilte letzte Woche noch mit, dass man mit einer Ernte von 56 Mio. Tonnen rechne, nach 58,8 Mio. tonnen in der Saison 2015/16. Die Anbaufläche wurde in dieser Saison verkleinert und dafür wird mehr Weizen und Mais angebaut. Für diese beiden Früchte gibt es keine Exportrestriktionen mehr und auch keine Exportzölle.
Von allen Feldfrüchten reagiert die spät gesäte Sojabohne am anfälligsten auf die jüngsten Unwetter. Meteorologen erwarten, dass es in den betroffenen Regionen ab dem 20. Januar weitere Regenfälle geben wird.

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