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08:34

ASF jetzt auch in einer großen chinesischen Mastanlage

Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Chinas Yu Kangzhen forderte gestern die lokalen Regierungen seines Landes dazu auf, bei der Überwachung größere Schweinemastanlagen und Sauenhalter besonders genau zu prüfen. Unterdessen wurde ein weiterer Fall des hochansteckenden Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) gemeldet.
Seit dem Ausbruch des ersten Falls Anfang August wurden in China 40 von einander unabhängige ASF-Fälle in 10 Provinzen gemeldet. Seither wurden fast 50.000 Tiere gekeult.
Letzte Woche kam ein Fall auf einem Großbetrieb mit 20.000 Mastplätzen im Nordosten Provinz Liaoning hinzu. Es war der erste ASF-Ausbruch in einen Betrieb dieser Größenordnung.
Täglich gibt es neue ASF-Ausbrüche, Fachleute meinen aber, dass Dutzende Fälle unentdeckt bleiben. Der Vizeminister beklagt, dass seine Behörden bei der Verfolgung der Fälle falsche Prioritäten setzen.
China hat inzwischen auch die Importe von Schweineprodukten aus Moldawien unterbunden, genau wie letzte Woche bereits die aus Bulgarien, Japan und Belgien. In diesen Ländern waren ebenfalls ASF-Fälle gemeldet worden.

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