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09.20
11:55

Australiens Gerste geht im Inland ins Futter

Australiens Farmer sehen sich gezwungen, ihre Gerste an Futtermischer im Land zu verkaufen oder sich am internationalen Markt andere Käufer zu suchen, nachdem China die Gerstenimporte aus Australien mit 80% Strafzöllen belegt hat.
Gestern wurde mitgeteilt, dass ab sofort auch Australiens größte Gerstenexporteur, keine Ausfuhren mehr nach China tätigen darf. Es könnten auch noch andere Getreidehändler auf die rote Liste der Chinesen kommen.
Da es in Australien in den letzten drei Jahren extrem trocken war, ist die Inlandsnachfrage nach Futtermitteln noch sehr gut. Dort erzielen die Händler aber nicht die Preise, die bisher in China möglich waren. Weil die Raufutterernte in diesem Jahr aber sehr viel besser sein wird, bekommen die Getreideanbieter im kommenden Jahr ein Problem. Sie werden deshalb wohl andere Getreidearten anbauen.
Bis jetzt wurden 70% der australischen Gerste nach China exportiert. Das ist mit den hohen Strafzöllen aber vorbei. Im Inland erzielen die Getreidebauern für ihr Futtergetreide umgerechnet 34 €/to weniger als im Export nach China.
Die Chinesen sind darüber verärgert, dass Australien Ministerpräsident eine unabhängige Untersuchung nach dem Covild-19-Virus fordert.
Der Handelsstreit wird inzwischen auch bei anderen Agrarrohstoffe fortgesetzt.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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