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Bangladesch kauft 200.000 Tonnen russischen Weizen für seine staatliche Reserve

Bangladesch wird 200.000 Tonnen russischen Weizen importieren, um seine strategischen Reserven aufzufüllen. Ein Abkommen direkt zwischen den Regierungen beider Länder wurde das heute abgeschlossen.
Es wurde ein Preis von $245/to inklusive Fracht und Versicherung vereinbart. Das entspricht dem aktuell günstigsten Preis von $216/to für US-Weizen inklusive der Frachtkosten. Der Preis liegt sogar noch unter der niedrigsten Offerte, die Bangladesch letzte Woche bei einer Ausschreibung erhielt.
Der Vorstand der staatlichen Versorgungsagentur bewertet die aktuellen Preise als niedrig. Man habe rund 800.000 Tonnen Reis und Weizen in der eigenen Reserve. Bangladesch will in dem aktuellen Wirtschaftsjahr, das am 1. Juli begann, 500.000 Tonnen Weizen kaufen. Nachdem Indien in diesem Jahr als Lieferant ausfällt, wendet man sich jetzt den Lieferanten aus dem Schwarzmeerraum zu.
Im letzten Jahr hatte das asiatische Land drei Schiffsladungen von insgesamt 125.000 Tonnen französischen Weizen aus qualitätsgründen zurück gewiesen. Das geschah, nachdem die Versorgungsagentur 200.000 Tonnen Weizen aus Brasilien in schlechter Qualität bezog und dafür öffentlich kritisiert wurde.
Unabhängig von den staatlichen Importen kaufen private Käufer aus Bangladesch Jahr für Jahr rund vier Mio. Tonnen Weizen im Ausland, um die Inlandsnachfrage bedienen zu können. Die Inlandsproduktion von Weizen stagniert bei einer Mio. Tonnen. Neben Reis ist Weizen das zweitwichtigste Grundnahrungsmittel in Bangladesch, wo 160 Mio. Menschen leben.

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