21.
10.20
11:31

Brexit: Irische Farmer sollen Saatkartoffelimporte vor dem 1. Januar abwickeln

Das irische Landwirtschaftsministerium hat in dieser Woche an die Kartoffelhändler seines Landes appelliert, die geplanten Saatkartoffelimporte aus Großbritannien bis zum 31.12. 2020 abzuwickeln. Danach werde es ein Importverbot geben, weil Großbritannien die EU verlässt.
In der Meldung heißt es, dass alle Saatkartoffelimporte vor dem 1. Januar erfolgt sein müssen.
Irland pflanzt im Frühjahr 8.500 Hektar Kartoffeln, die durchschnittliche Erntemenge wird auf 350.000 – 400.000 Tonnen geschätzt.
Für den Anbau importiert das Land jährlich 5.500 – 6.000 Tonnen zertifiziertes Saatgut aus Großbritannien. Außerdem 80.000 bis 100.000 Tonnen Konsumkartoffeln hauptsächlich für die Herstellung von Pommes frites. Einige Mengen sind auch für den Frischkartoffelkonsum und geschälte Kartoffeln für Großküchen.
Schottland lieferte rund 60% der Saatkartoffeln, 18% kamen aus Nordirland und weitere 10% aus England. Der Rest kommt vom Europäischen Festland.
Weitere 4.000 – 4.500 Tonnen Saatkartoffeln produzieren irische Farmer für den Eigenverbrauch.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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