09.
12.16
08:06

CBoT-Sojabohnen vor ihrem zweiten Wochenverlust in Folge

Die guten Wetterbedingungen in Brasilien und jetzt auch in Argentinien haben die Kurse des CBoT-Sojabohnenfutures in der zweiten Wochenhälfte unter Druck gesetzt. Marktbeobachter rechnen damit, dass ein weiteres Jahr mit Rekordernten und einem Überangebot bevorsteht.
In dieser Woche hat der Frontmonat des CBoT-Sojabohnenfutures bisher 0,3 % verloren, in der Vorwoche waren es 1,8 %. Der Hauptgrund, weshalb die Sojabohnenkurse vorher gestiegen waren, ist die gute Nachfrage aus China. Bis heute hat aber noch kein Analyst den Jahresbedarf Chinas höher geschätzt, was bedeutet, dass die Nachfrage bald nachlassen dürftge. Hinzu kommt, dass die Ernteschätzungen für Südamerika sehr hoch sind. Das drückt auf die Stimmung der Börsenhändler und die Kurse an der Terminbörse in Chicago.
Für die kommenden zwei Wochen wird auch in den bislang zu trockenen Gebieten in Argentinien Regen angekündigt und die Meteorologen prognostizieren für dort ebenfalls eine große Ernte in 2017. In Brasilien rechnet man jetzt mit 102,45 Mio. Tonnen Sojabohnen – ein neuer Rekord.
Deshalb wird auch erwartet, dass der heute um 18:00 Uhr deutscher Zeit erscheinende USDA-Bericht das Angebot aus Südamerika höher als im Vormonat schätzen wird. Der Endbestand in den USA wird aber von Beobachtern geringfügig kleiner erwartet.

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