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10.18
10:43

Charm-Offensive soll Kanadas Milchbauern entschädigen

Kanadas Milchbauern haben gestern mit ihrem Ministerpräsidenten Justin Trudeau über das riskante Manöver diskutiert, den nationalen Markt für die US-Industrie zu öffnen. Es gab Beschwerden darüber, dass es noch keine Details über die versprochenen Kompensationen gibt.
Als ein Bestandteil des United States-Mexico-Canada-Agreement (USMCA) hatte Kanada den USA 3,6% seines Milchmarktes angeboten. Der Schaden, den der Milchindustrie dadurch entstehen wird, soll kompensiert werden.
Nach dem Gespräch gestern in Montreal waren die Bauern über den Ausgang enttäuscht.
Die Farmer-Lobby in den bevölkerungsstarken Bundesländern Ontario und Quebec beeinflusst die Stimmung der im Oktober 2019 bevorstehenden Bundestagswahlen. In den Jahren zuvor musste die Milchbranche bereits gegenüber der Europäischen Union und den Nationen im Pacific-Pakt Zugeständnisse machen. Alle Freihandelsabkommen Kanadas gingen zulasten der Milchwirtschaft. Das sei eine große Herausforderung – das weiß die Regierung auch. Es fehlen aber die Zusagen über Kompensationsleistungen.
Eine Charm-Offensive mit großen Plakaten soll nun die Leistungen kanadischer Milchbauern herausstellen und damit beim Konsumenten dafür sorgen, dass kanadische Milchprodukte bevorzugt gekauft werden.

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