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China importierte bis Juli 18% mehr Sojabohnen hauptsächlich aus Brasilien

Chinas Sojabohnenimporte stiegen im Juli um 18% im Vergleich zum Juli 2019. Große Mengen kamen aus Brasilien, von wo die Ölsaaten sehr preiswert offeriert wurden.
China, weltweit der mit Abstand größte Sojabohnenimporteur, kaufte im letzten Monat 10,09 Mio. Tonnen (Juli 19: 8,63). Das waren jetzt nur geringfügig weniger als die rekordverdächtige Menge von 11,16 Mio. Tonnen, die im Juni importiert wurden.
Brasilien hat in diesem Jahr eine große Menge für den Export zur Verfügung und dessen Landeswährung Real wurde stark abgewertet. Deshalb waren brasilianische Sojabohnen für Chinas Ölmühlen besonders günstig und verbesserten damit die Schlaglöhne in China.
Lieferungen aus Brasilien steigen seit März als sich die Wetterbedingungen dort verbesserten.
Chinas Sojabohnenimporte stiegen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 17,7% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Zu Beginn des Jahres waren die Vorräte von Sojabohnen und Sojaschrot in China auf einem Tiefstand; seither hat sich die Lage verbessert, weil Brasilianische Bohnen die Lücken füllten. Ölmühlen mussten damals ihre Produktion sogar drosseln, jetzt melden dieselben Unternehmen, dass sie mit hohen Vorräten zu kämpfen haben. Diese Art von Problem ist aber wohl nur kurzlebig, denn die Nachfrage der Mischfutterhersteller steigt jetzt deutlich an.
Ab nächster Woche sollen die Bohnen- und Schrotbestände schon wieder schrumpfen.
Deshalb rechnen Beobachter auch damit, dass die Sojabohnenimporte Chinas in den kommenden Monaten hoch bleiben. China versucht derzeit mit aller Macht, seine Schweinebestände wiederaufzubauen, nachdem die nationale Herde von der Afrikanischen Schweinpest, die im August 2018 ausbrach und immer noch nicht beherrscht ist.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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