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07.18
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China muss in diesem Wirtschaftsjahr wohl Weizen importieren

Chinas Ernte von Sommergetreide wird in diesem Jahr mit 138,72 Mio. Tonnen 2,2 % kleiner ausfallen als in 2017. Das ist die Prognose des National Bureau of Statistics von heute.
Auf 267,03 Mio. Hektar wurde Sommergetreide ausgesät; das sind 0,6 % weniger als im letzten Jahr. Chinas Sommergetreide ist meist Weizen, es sind aber auch Gerste und Buchweizen, Kartoffeln und gelbe Erbsen in der Zahl inkludiert.
Die Einschränkung in diesem Jahr ist hauptsächlich auf eine kleinere Weizenanbaufläche zurückzuführen. Außerdem spielte das Wetter nicht so optimal mit, sodass man teils auf andere Feldfrüchte ausweichen musste.
Erdnüsse und Gemüse sowie Baumwolle stellen eine wirtschaftlich günstige Alternative dar, nachdem die Regierung umfangreiche Reformen in seiner Anbaustruktur vollzogen hatte.
Andauernde Regenfälle im letzten Herbst und Winter hatte die Aussaat von Wintergetreide behindert. Niedrige Temperaturen und fehlender Sonnerschein begrenzten dann noch die Erträge.
Chinas Weizenernte könnte um 20 % sinken und Experten rechnen damit, dass man mehr Weizen importieren muss, obwohl China der größte Getreideerzeuger der Welt ist.
Text: HANSA Terminhandel GmbH /

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