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07.20
11:45

China will Reis- und Weizenreserven abbauen und damit hohen Maispreisen begegnen

China plant, Reis und Weizen aus seinen staatlichen Reserven an Futtermittelhersteller zu verkaufen, da diese unter stark gestiegenen Maispreisen leiden. In einigen Regionen Chinas ist Mais bereits um 20% teurer geworden und es gibt schon Engpässe.
In der ersten Charge will Peking 10 Mio. Tonnen Reis auslagern, um den Maispreis wieder in den Griff zu bekommen. In China erreicht dieser inzwischen ein Fünf-Jahres-Hoch. Mit großen Anstrengungen hatte die Regierung bis vor zwei Jahren versucht, seine gigantischen Maisvorräte abzubauen.
Starkregenfälle und Überflutungen sowie kaltes Wetter gefährden jetzt die Maisfelder im Süden Chinas und tragen damit zu der Hausse bei.
Importeure kauften bereits Mais in den USA, womit auch das Pekings Kaufversprechen aus einem ersten Teil eines Handelsabkommens zwischen China und den USA erfüllt wird.
Der geplante Verkauf aus den staatlichen Reserven Chinas sieht vor, dass Reis zum Preis von 1.000 yuan/Tonne direkt an die Futtermittelhersteller abgegeben wird. ($1=6,9940 yuan) Das ist nur halb soviel wie der derzeitige Marktpreis. Dafür müssen die Käufer garantieren, dass der Reis nicht an den Markt gelangt. Nur mit derartig billigem Reis wären die Futtermittel am Markt wettbewerbsfähig.
Weitere Auslagerungen von Reis und Weizen sollen, je nach Marktlage, schon bald vorgenommen werden.
In China gilt seit Jahren ein Mindestpreissystem für Weizen und Reis. Das führte dazu, dass die staatlichen Vorräte immer größer wurden. Inzwischen soll der Vorrat so groß sein, wie der jährliche Konsum des asiatischen Landes.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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