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12.16
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Chinas Getreideernte 0,8 % kleiner als im Vorjahr

Chinas Getreideernte 2016 war 0,8 % kleiner als im Vorjahr. Der weltweit größte Produzent von Weizen und Reis produzierte 616,2 Mio. Tonnen Getreide, nachdem die Bauern wegen der geänderten Förderungspolitik weniger Mais anbauten.
Es wurde eine Maisernte von 219,6 Mio. Tonnen eingefahren (Vj.: 224,6 Mio. Tonnen), so die Daten vom National Bureau of Statistics. Nachdem China sein Interventionsprogramm beendet hatte, das die Preise künstlich in die Höhe brachte, wurden 3,6 % weniger Mais angebaut. Stattdessen stieg die Anbaufläche für Sojabohnen um 10,7 %. Da die Maiserträge aber dreimal so hoch sind, wie die von Sojabohnen, konnte die Flächensteigerung bei der Bohne nicht die gesunkene Mais-Erntemenge kompensieren.
Im Süden Chinas waren zudem heftige Regenfälle niedergegangen, was dafür sorgte, dass die Reisernte um 1,4 Mio. Tonnen kleiner ausfiel, als im Vorjahr. 2016 wurden 206,9 Mio. Tonnen geerntet, im Vorjahr waren es 208,3 Mio. Tonnen.
Die Weizenernte sank um 1 % gegenüber dem Vorjahr auf 128,9 Mio. Tonnen.

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