23.
10.18
08:16

Chinas Getreideimporte sinken deutlich

Chinas Getreideimporte wie Hirse sind im September gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr deutlich gesunken. Das zeigen heute die Meldungen vom Zoll. Der Handelskonflikt mit den USA und höhere Inlandspreise werden als Grund genannt.
Die Importe von Sorghum (Hirse), die in China hauptsächlich als Futtermittel Verwendung finden, sanken demnach gegenüber September 2017 um 76,9% auf 90.000 Tonnen. Die Importzölle verteuern den Rohstoff wenn er aus den USA angeboten wird.
Marktteilnehmer sind überrascht, dass die Importe überhaupt so hoch ausfallen. Australien ist inzwischen der einzige und damit größte Lieferant geworden.
Die Importe von Mais kommen auf 40.000 Tonnen, das sind 83,4% weniger als vor einem Jahr und der niedrigste Monatswert seit November 2016. Chinas Verbraucher kauften in den ersten Monaten des Jahres relativ viel Mais im Ausland und nutzen damit ihre Zollfrei-Quoten aus, nachdem die Maispreise im Inland gestiegen waren.
Die Weltmarktpreise für Sorghum und Gerste waren für China nicht sehr attraktiv, weil zu teuer, was zu Kaufzurückhaltung führt. Die Gerstenimporte sanken um 27,1% auf 680.000 Tonnen.
Inzwischen steigen aber die Importe von Schweinfleisch auf 94.317 Tonnen. Gegenüber dem Vormonat ist das eine Steigerung von 8,4% p.a..
China bekämpft das dort im August ausgebrochene hochansteckende Afrikanische Schweinefieber (ASF) für das es keinen Impfstoff gibt. Nach 40 gemeldeten Ausbrüchen wurden mehr als 200.000 Schweine gekeult.
In den ersten neun Monates dieses Jahres importierte China 923.053 Tonnen Schweinefleisch. Das waren soviel wie auch im Jahr zuvor. Wenn die Seuche sich aber weiter ausbreitet, werden mehr Schweinefleischimporte erforderlich.

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