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Chinas Kaufinteresse an Sojabohnen kühlt ab

Die Ölmühlen in China, dem mit Abstand größten Sojabohnenimporteur der Welt, haben ihre Bestellungen in den vergangenen Wochen zurückgefahren, nachdem die Preise am Weltmarkt gestiegen sind. Große Produktvorräte vor dem Neujahrsfest, das in der letzten Januar-Woche stattfindet, haben die Margen gedrückt.
Die Nachfrage nach Sojaöl und Sojaschrot ist zurückgegangen und damit auch der Gewinn der Ölmühlen. Die Margen sanken in der Top-Region der Ölmühlen seit September um 50 %. Eine regelrechte Kauforgie Ende November trieb die Kurse an den Terminbörsen hoch. Im November kaufte China die größte Menge an Sojabohnen im Jahr 2016. Offizielle Zahlen dazu veröffentlicht das Handelsministerium in Peking am Freitag.
Händler erwarten, dass die Nachfrage nach dem Neujahrsfest zurückkommt. Ab März könnte aber auch schon Südamerika als Lieferant in Frage kommen. Die relativ hohen Preise dürften aber dafür sorgen, dass die Gewinnmargen der Ölmühlen klein bleiben.
Die Sojabohnenexporte Ende Dezember aus den USA waren die kleinsten im gesamten Jahr 2016. Schon nach der Veröffentlichung der Exportzahlen wurden Befürchtungen laut, dass Chinas Kaufinteresse schwindet.

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