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10.18
09:47

Chinas muss bald mehr Schweinefleisch importieren

Das chinesische Landwirtschaftsministerium erwartet, dass die Schweinepreise im Land noch vor den nächsten Lunar New Year (Chinesisches Neujahrsfest) im Februar steigen werden. Die vielen Ausbrüche von Afrikanischem Schweinefieber (ASF) begrenzen das Angebot.
Der größte Schweinefleischerzeuger weltweit hat diverse Maßnahmen ergriffen, um die für Schweine tödlich verlaufende Viruserkrankung einzugrenzen.
Der Bestandsaufbau der Schweineherde in großen Produktionsgegenden sei in den letzten beiden Monaten ins Stocken geraten, heißt es aus dem Ministerium. Der erwartete Preisanstieg werde aber überschaubar bleiben, da die Schweineproduktion im Land insgesamt ausreichend sei.
Chinas Hunger auf Schweinfleisch ist im Vorfeld des Neujahrsfests besonders groß, weil sich die Familien an dem für sie wichtigsten Feiertag des Jahres zusammen kommen.
Offiziell wurden seit Anfang August fast 40 Ausbrüche von ASF in zehn Provinzen des Landes gemeldet. 50.000 Tiere mussten gekeult werden. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde der Transport von lebenden Tieren aus weit entfernten Landstrichen im Nordosten Chinas verboten. Davon sind 20% aller Schweinetransporte betroffen.
Das führt dazu, dass in der östlichen Provinz Zhejiang die Schweinepreise aktuell auf bei 18,32 yuan (1,82 Euro) per kg liegen, im Vergleich dazu kosten die Schweine im nationalen Mittel aktuell 14 yuan.
Seit Tagen sinken die Preise nicht mehr, was darauf hin deutet, dass man das ASF-Problem noch nicht im Griff hat. Die Rabo-Bank erwartet, dass China bald mehr Schweinefleisch importieren muss.

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