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Chinas Sojabohnenimporte könnten um 10 Mio. Tonnen sinken

China könnte in diesem Jahr wohl seine Sojabohnenimporte um mehr als 10 Mio. Tonnen senken. Neue Technologien zur Herstellung von Sojaschrot und Importe von alternativen proteinreichen Pflanzen wie Sonnenblumensaat oder Palmsaat dienen zur Kompensation. Das berichtet heute Morgen Chinas Handelsblatt Economic Daily.
Fünf Mio. Tonnen Sojabohnen können schon dadurch kompensiert werden, dass man Sojaschrot mit weniger Protein herstellt.
4,8 Mio. zusätzliche Importe von Sonnenblumensaat, Palmsaat oder Rapssaat würden weitere 6 Tonnen Sojabohnen ersetzen.
Die Nachfrage in China nach Sojaschrot bleibe in den kommenden Monaten lustlos, weil die Schweinemäster Verluste schreiben. Der Sojaschrotverbrauch sank in den Monaten April bis Juni um 1,3 % gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres.
Am 6. Juli hat China einen Strafzoll von 25 % auf US-Güter inklusive Sojabohnen erhoben, als Antwort auf Strafzölle der USA auf chinesischen Einfuhren.
Aus Sojabohnen stellen chinesische Ölmühlen Speiseöl und proteinreiches Sojaschrot her, das meist als Schweinefutter Einsatz findet. Im Jahr 2017 hatte China aus den USA Sojabohnen im Wert von 12,3 Mrd. USD importiert.
China importiert rund 60 % aller am Weltmarkt verfügbaren Sojabohnen, davon 32,9 Mio. Tonnen aus den USA, die 34 % der chinesischen Bohnenimporte darstellten.

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