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08.18
12:04

COFCO hat Schweinfleisch aus Chile und der EU importiert

Die COFCO Meat Holding hat aus Chile, der Europäischen Union und anderen alternativen Herkünften Schweinefleisch importiert. Das teilte das Unternehmen heute mit. Hohe Strafzölle auf US-Schweinefleisch machten es erforderlich, Fleisch aus anderen Regionen der Welt zu kaufen.
Die Tochtergesellschaft des staatlichen Getreide- und Grundstückskonglomerats COFCO teilte mit, man habe den Kreis der ausländischen Lieferanten erweitert, um mit den Auswirkungen des Handelsstreits zwischen China und den USA besser fertig zu werden. Durch die Zölle auf US-Schweinefleisch sei diese Herkunft für den chinesischen Markt zu teuer geworden.
Peking hatte aber auch auf US-Sojabohnen 25 % Strafzölle erhoben, was die Preise für Sojaschrot, das ein wichtiger Bestandteil der Futtermittel ist, in die Höhe trieb und damit auch die Produktionskosten für Schweinefleisch zusätzlich Auftrieb verlieh.
Bei einer Preissteigerung von 100 Yuan/Tonne für Sojaschrot steigen die Produktionskosten für Fleisch um 0,05 Yuan/Tonne. Die Mäster verdienen seither weniger, zumal auch die Preise für Schweinefleisch unter Druck bleiben. Im Mai kosteten die Mastschweine in China so wenig, wie seit Jahren nicht mehr; in den vergangenen Wochen haben sie sich aber wieder etwas erholt. Aktuell leiden die Preise für schlachtreife Schweine wieder unter den Auswirkungen von drei Ausbrüchen des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF).
COFCO will seine Produktionsanlagen für Schweinefleisch in Chinas Nordosten weiter zügig ausbauen. Der Getreidegürtel Chinas entwickelt sich zu einer Veredelungsregion mit mehr Schweinemast und Milcherzeugung. Neue Mastanlagen belasten die Umwelt nicht so sehr wie die vielen Hinterhofbetriebe im restlichen Land. COFCO baut zudem in diesem Jahr in der Provinz Hubei seine Schlachtanlagen auf eine Jahreskapazität von 1 Mio. Tiere aus. Von dort soll der chinesische Markt im Zentrum des Landes mit Schweinefleisch beliefert werden. Das Unternehmen hat in dieser Provinz bereits eine Schlachtanlage mit einer Kapazität von 500.000 Tieren.

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