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02.24
09:34

Conab setzt für Brasilien deutlich den Rotstift an

Sojabohnen konnten gestern zulegen. Die Daten aus dem WASDE-Report stützen den Marktverlauf und animierten Händler zum Kaufen. Zwar wurden auf globaler Ebene die Produktionserwartungen nur geringfügig verändert auf 398,21 Mio. Tonnen (- 0,79 Mio. Tonnen) und die brasilianische Produktionsprognose wurden nur um 1 Mio. Tonnen gesenkt auf jetzt 156 Mio. Tonnen, dafür kamen aber aus Brasilien selbst pessimistischere Nachrichten. Die dortige Agrarbehörde veröffentlichte gestern ebenfalls frische Schätzungen und rechnet nun mit einer Sojaernte von 149,4 Mio. Tonnen, das sind 5,9 Mio. Tonnen weniger als noch im Januar erwartet worden waren. Zeitgleich liegt dieser Wert um mehr als 6 Mio. Tonnen unter der Schätzung des USDA. Gebremst wurden die Preisentwicklungen bei den Sojabohnen von schwachen Exportverkäufen in der Woche zum 1. Februar. Verkauft wurden 340.000 Tonnen, gerechnet worden war im Vorfeld mit mindestens 400.000 Tonnen. Sojaschrot konnte von der Entwicklung bei den Bohnen nicht profitieren und gab preislich nach. Vorbörslich tendieren Sojaschrot und Sojabohnen heute Morgen wieder mit roten Vorzeichen, lediglich Sojaöl kann leicht zulegen.

Quelle
VR Agriculture
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