22.
09.20
12:20

Deutschland und Frankreich auf Kartoffelexporte angewiesen

Unter Zugrundelegung aller bisher verfügbaren Ernteschätzungen wird die diesjährige Kartoffelernte in der Europäischen Union 54,8 Mio. Tonnen groß werden. Das wären fast 3,5 Mio. Tonnen mehr als im Vorjahr und 7,4 Mio. Tonnen mehr als in 2018. Auffällig bei der Zusammenstellung verschiedener Quellen, zu denen auch der Beobachtungsdienst der EU „MARS“ sowie erste nationale Ernteschätzungen gehören, weist Frankreich eine besonders große Kartoffelernte gegenüber den Vorjahren aus. Dort wird in diesem Jahr mit 8,9 Mio. Tonnen herangewachsen, weil die Anbaufläche deutlich ausgeweitet wurde. 6,9 Mio. Tonnen davon sind Konsumkartoffeln. Vor zehn Jahren wurden in Frankreich zwei Mio. Tonnen Konsumkartoffeln weniger geerntet. Für Deutschland wird bis zum Vorliegen der offiziellen Ernteschätzung des BMVEL noch eine Schätzung der AMI verwendet, die von 11,8 Mio. Tonnen ausgeht und damit rund zwei Mio. Tonnen mehr als üblicherweise benötigt wird. Frankreich und Deutschland profitierten in den zurückliegenden Jahren von Exporten in andere EU-Länder. Kartoffelexporte dürften in dieser Saison nur mit Preiszugeständnissen funktionieren.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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