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08:35

Dringlichkeitssitzung der US wegen ASF in China

Die Vereinten Nationen (UN) halten in dieser Woche eine Dringlichkeitssitzung ab. Die Abgeordneten wollen mit Experten die Gefahren des Afrikanischen Schweinefiebers (ASF) diskutieren. Die Seuche war im August erstmals in China entdeckt worden.
Bisher wurden in China acht Fälle der hochansteckenden Viruserkrankung bei Schweinen gemeldet. Inzwischen fürchtet man, dass der weltweit größte Schweinebestand in Gefahr ist und auch noch die Viehbestände in Chinas Nachbarländern bedroht sind.
Der Ausbruch in China stellt eine neue Front im Kampf gegen diese Tierkrankheit dar, die von Europa in den vergangenen zehn Jahren über Russland nun in Fernostasien angekommen ist. Ursprünglich wurde das ASF vor einem Jahrhundert in Afrika entdeckt. Das Virus ist für Schweine meist tödlich, für Menschen stellt es aber keine Gefahr dar.
Experten aus China und aus neun weiteren Nationen, die von der ASF jetzt neuerdings bedroht werden, werden an einem Meeting von heute bis Freitag in Bangkok teilnehmen. Außerdem noch private Personen, die kommerzielle Interessen im Schweinesektor haben. Die neun Nationen sind Kambodscha, Japan, Laos, die Mongolei, Myanmar, die Philippinen, Süd Korea, Thailand und Vietnam.
Die Food & Agriculture Organisation (FAO) der UNO hat wiederholt vor dem Ausbruch von ASF in Asien gewarnt und auf die enormen Gefahren hingewiesen. Nun will man die Ausbreitung in Chinas Nachbarländer verhindern.
Chinas Behörden bemühen sich, die Übertragung des Virus durch Schließung von lebend-Vieh-Märkten und Transportverboten zu beherrschen. Südkorea hat bereits die Quarantänekontrollen an den Flughäfen erhöht und verbietet Reisenden die Mitnahme von Lebensmitteln, die infiziert sein könnten.

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