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08.18
08:22

Dritter Fall von ASF in China

In China ist ein dritter Fall von Afrikanischem Schweinefieber (ASF) bekannt geworden. Gestern meldete das chinesische Landwirtschaftsministerium, dass in der ostchinesischen Stadt Lianyungang 88 Schweine an ASF verendet sind. Die hochansteckende Tierseuche breitet sich in dem Land mit der größten Schweineherde weiter aus.
Insgesamt wurden seit dem 15. August in Lianyungang 615 Tiere als infiziert gemeldet. Dort wurden alle Tiertransporte inzwischen verboten. Alle Produkte und Tiere können die Krankheit sehr leicht übertragen. Einen Impfstoff gegen die Tierseuche gibt es nicht.
Notfallmaßnahmen inklusive dem Keulen von Tieren und die Desinfektion hätten die Ausbrüche in der Stadt Haizhou unter Kontrolle gebracht, teile das Ministerium mit.
Der dritte Fall ist rund 1.300 Kilometer vom Ausbruchsherd des ersten Falls südlich von Shenyang entfernt, der am 3. August gemeldet wurde. Der zweite Ausbruch östlich von Zhengzhou liegt rund 600 Kilometer entfernt. Die Tiere hier kamen aus einem Markt für lebende Tiere in der Provinz Heilongjiang im Nordosten des Landes. Dort wurden bisher 8.000 Tiere gekeult, um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. In Zhengzhou musste ein Schlachthof des weltweit größten Schweinekonzerns WH-Group 1.362 Tiere keulen.

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