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11.20
16:17

Einige Frittenfabriken können ihren Abnahmeverpflichtungen nicht mehr nachkommen

Bei einer Lock-Down-bedingten Auslastung von 70 - 80% der Verarbeitungsmengen im Vorjahresvergleich können die meisten Frittenhersteller in West- und Mitteleuropa aktuell kaum ihre vorab gekauften Rohstoffmengen abnehmen. Im Schnitt sind die Fabriken in Holland nämlich zu 80% ihres üblichen Bedarfs mit Vertragsware eingedeckt. Jetzt kommen die Fabriken also mit ihrer Abnahmeverpflichtung in Verzug und die Aussicht, in absehbarer Zeit noch freien Rohstoff in den Fabriken abladen zu dürfen, schwindet immer weiter. Auch die Exporte von Kartoffeln der verschiedenen Verwertungsrichtungen bleiben hinter den Erwartungen zurück. So wundert es nicht, dass die Kartoffelpreise weiter unter Druck geraten. Man kann wohl davon ausgehen, dass der zweite EEX-Kartoffelindex dieser Saison Übermorgen niedriger ausfällt, als die 3,2 €/dt aus der Vorwoche. Am Donnerstag in der kommenden Woche wird dann schon der November-20-Terminkontrakt mit dem Index abgerechnet.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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