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09.20
12:16

Engpass beim Mais in China zu erwarten

Steigende Maispreise in China lassen befürchten, dass dort eine Inflation der Lebenshaltungskosten bevorsteht. Der Ministerpräsident Xi Jinping fordert bereits, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern.
Hohe Maispreise wären in China für die Mäster von Schweinen und Geflügel sowie für Milchbauern ein großes Problem. Die Bauern erholen sich geraden von den Folgen der Afrikanischen Schweinepest und einem begrenzten Rohstoffangebot aus dem Ausland in Folge der Covid-19 Pandemie.
In China werden in 2020/21 zum ersten Mal Engpässe in der Versorgung mit Mais erwartet. Das Defizit könnte bis zu 30 Mio. Tonnen betragen. Das entspricht 10% der chinesischen Maisernte.
Davon könnten die großen Getreideexporteure der Welt profitieren. Dazu gehören in erster Linie die USA und die Ukraine. Als Begleiteffekt würden von steigenden Maispreisen auch andere Getreidearten profitieren, die als alternative zu Mais verfüttert werden.
Chinesische Marktteilnehmer gehen ganz sicher davon aus, es zu einem Engpass in der Maisversorgung kommen wird. Offiziell ist das aber noch nicht.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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