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09.18
13:25

Erster Fall von ASF in Belgien seit 1985

Belgien hat den Ausbruch des afrikanischen Schweinefiebers (ASF) bestätigt. Das ist der erste gemeldete Krankheitsfall in Belgien seit 1985.
Zuletzt wurde ASF auf Farmen in Osteuropa und China nachgewiesen. Nun könnte die hochansteckende Krankheit auch die großen Schweinebestände Westeuropas bedrohen.
Die belgische Agentur für Lebensmittelsicherheit teilte gestern mit, dass ASF im Etalle-Distrikt in der Nähe der französischen Grenze entdeckt worden sei, nachdem der Tod mehrerer Wildschweine den Verdacht auf eine Virusinfektion erweckte.
Frankreich reagierte rasch auf die Nachricht aus Belgien. Das Landwirtschaftsministerium kündigte eine verstärkte Überwachung in vier Verwaltungsbezirken an, die an Belgien angrenzten sowie zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Schweinefarmen und Schlachthöfen.
Die Verbreitung des Virus hat in Osteuropa bereits zur Schlachtung von Hunderttausenden von Schweinen geführt. China, der weltweit größte Schweinefleischproduzent, hat nach diversen Fällen von ASF auf mehreren Betrieben Tiere gekeult und Tiertransporte und die Fütterung von Lebensmitteln an Schweine in den betroffenen Provinzen verboten.
Die EU ist nach China der zweitgrößte Schweinefleischerzeuger der Welt und der größte Exporteur, wobei sich der größte Teil der Schweinefleischindustrie auf Deutschland, Dänemark, Frankreich und Spanien konzentriert.

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