02.
10.23
08:30

EU-Kommission kürzt Europas Maisproduktion deutlich

Mais fiel am Freitag von 210,25 auf 208,25 Euro/t um 2,00 Euro zurück. Schwache Vorgaben von der CBoT und aus dem Weizenmarkt zogen das Getreide mit nach unten. Die geringere Maisprognose der EU-Kommission konnte an dem Abwärtstrend wenig ändern. Diese rechnet in der laufenden Saison mit einer Maisernte von 59,8 Mio. Tonnen und hat damit die eigene Erwartung nochmals um 1. Mio. Tonnen nach unten korrigiert. Die EU-Maisimporte werden hingegen um 3 Mio. Tonnen höher geschätzt und dürfte zum Ende des laufenden Wirtschaftsjahres bei 20 Mio. Tonnen liegen. An der CBoT verlor Mais zweistellig und zeigte sich vor allem vom insgesamt schwachen Marktumfeld bei Agrargütern und Rohstoffen geprägt. Die Zahlen aus dem US-Quartalsreport lieferten hingegen eher bullische Signale. So fallen beispielsweise die Vorräte um ein Prozent geringer aus als im Vorjahr. In Argentinien sind die Farmer mit der Maisaussaat befasst. Diese kommt jedoch deutlich langsamer voran als im Vorjahr. Waren es zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr bereits 15 Prozent, so sind aktuell erst 7 Prozent der Felder bestellt. Vorbörslich tendieren die Kontrakte an der CBoT heute jedoch wieder freundlicher.

Quelle
VR AGRICULTURE
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