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07.20
11:37

EU Rapsernte beginnt

In der EU hat die Rapsernte begonnen. Analysten erwarten, analog zum Vorjahr, eine kleine Ernte. Die Bestände waren im Herbst starken Niederschlägen und im Winter Insektendruck ausgesetzt. Das Frühjahr war dann zu Beginn zu trocken. Analysten erwarten daher, dass die Ernte, ähnlich wie im vergangenen Jahr, ein Volumen von 17 Mio. Tonnen bringt. Es wäre somit die kleinste Ernte seit 2006.
Raps ist die am meisten produzierte Ölfrucht in Europa und wird zur Herstellung von Speiseöl, Viehfutter und Biodiesel verwendet.
In Frankreich, wo die Ernte in vollem Gange ist, prognostiziert das Landwirtschaftsministerium eine Produktion von 3,4 Millionen Tonnen, fast 4% weniger, als eine bereits bescheidene Ernte 2019 und fast 30% unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Die britische Ernte ist im Gange, und die Schäden durch Kohlstammflohkäfer drohen die Produktion nach einem starken Rückgang der Aussaat in Folge des feuchten Herbstes weiter einzudämmen. "Frühe Indikationen zeigen große Unterschiede in den Erträgen von unter einer Tonne pro Hektar bis über drei Tonnen pro Hektar, je nach Region", sagte Anthony Speight, Analyst beim Agriculture and Horticulture Development Board.
In Deutschland und Polen könnten die Niederschläge der letzten Wochen jedoch die Erträge verbessern und dazu beitragen, die Produktion gegenüber dem Vorjahresniveau anzuheben.
Laut Wojtek Sabaranski von Analysten Sparks Polska könnte die polnische Rapsernte zwischen 2,75 und 2,8 Mio. Tonnen erreichen, was einem Anstieg von 3 bis 4% gegenüber dem Vorjahr unter der Annahme von Durchschnittserträgen entspricht. "Erste Ernteberichte zeigen gute Erträge und einen hohen Ölgehalt von über 43%."
Der in Deutschland in den letzten zwei Wochen weit verbreitete Regen wirkte sich positiv auf die Rapserträge aus, aber zu Beginn der Ernte ist dringend trockenes, sonniges Wetter erforderlich, so der deutsche Raiffeisenverband. "Wenn Regen auf reife Schoten fällt, können sie platzen und der Raps kann herausfallen, bevor er geerntet werden kann", so der Verband.
Am Mittwoch wurde prognostiziert, dass die wichtige Winterrapsernte um 13,7% auf 3,21 Mio. Tonnen steigen wird.

Quelle
Hansa Terminhandel GmbH
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