31.
10.16
12:02

EU verzögert ChemChinas 43 Mrd. Zukauf von Syngenta

Die Wettbewerbshüter der EU haben am Freitag eine ausführliche Prüfung der Kaufabsicht des staatlichen chinesischen Chemiekonzerns ChemChina für den Schweizer Saaten- und Pflanzenschutzkonzern Syngenta angeschoben. Mit einem Gebot in Höhe von 43 Mrd. USD wäre das die bisher größte Auslandsinvestition Chinas.
Wegen möglicher Verzögerungen einer Erlaubnis sinken die Aktienkurse von Syngenta – siehe Chart.
Die EU Kommission vermutet, dass die Verschmelzung der Konzerne den Wettbewerb unterläuft. ChemChina bedient durch seine Tochter Adama Agricultural Solutions zum Teil dieselben Geschäftsfelder wie Syngenta, deren Schwerpunkt die Herstellung und der Verkauf von Herbiziden, Fungiziden sowie Wachstumsregulatoren ist. Das könnte zu höheren Bezugskosten für die Landwirte führen, so Margarethe Vestager, EU Kommissarin für Wettbewerb.
Die Entscheidung über den Merger wird wohl länger als üblich dauern, da es zuletzt eine Flut von Anträgen für Firmenzusammenschlüsse gab und die Aufsicht damit scheinbar überfordert ist.
ChemChina hatte seinen Antrag bereits im September eingereicht und gleich signalisiert, dass man bereit sei, Teile der Adama abzustoßen, um die kritischen überlappenden Geschäftsfelder zu entzerren. Das Unternehmen wäre auch noch weiteren Zugeständnissen bereit.

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