31.
10.18
06:47

EU-Weizen auf 6-Wochen-Tief

Ein fester US-Dollar sowie negative Vorgaben vom Soja- und Maiskomplex ließen die Weizennotierungen gestern in Chicago mit deutlichen Verlusten schließen. Institutionelle Anleger verkauften ca. 7.000 Lots CBoT SRW-Weizen. Heute Morgen geben die Kurse im elektronische Nachthandel weiter leicht nach.
Die Dezember-18-Weizenfutures an der Euronext in Paris unterschritten gestern wieder die psychologisch bedeutsame 200-Euro-Marke. Die Verluste wurden sogar noch durch den schwächeren Euro gegenüber dem US-Dollar begrenzt. Damit erreichten wir gestern ein 6-Wochen-Tief. Die Exporteure der EU hatten darauf gehofft, dass Russland bald ausverkauft sei. Das ist aber scheinbar noch nicht der Fall- vielleicht erst in zwei Monaten. Die Weizenexporte ins EU-Ausland hinken bereits um 24% hinter dem bereits bescheidenen Vorjahr zurück. Analysten gehen aber davon aus, dass bald mehr EU- und US-Weizen bei den internationalen Ausschreibungen zum Zuge kommen. In Frankreich wurde die Stimmung am Markt durch Regenfälle belastet, die von Trockenheit heimgesuchten Weizenanbauregionen erreichten. Jetzt herrschen dort beste Bedingungen für die Aussaat zur Ernte 2019.

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