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01.17
13:34

Europäische Union: Frostschäden beim Getreide in Europa bisher relativ gering

Die Frostschäden in der Europäischen Union nach der jüngsten Kältewelle in diesem Monat haben wohl keine schweren Schäden verursacht. In einigen Regionen jedoch z.B. im Südosten der EU und in Skandinavien könnte der Frost zu Schäden am Wintergetreide geführt haben. Das teilte der EU-Crop-Monitoring Service der EU am Montag mit. In überwiegenden Teil der EU waren die Temperaturen im Januar deutlich niedriger, als den vorangegangenen Wochen. Die ersten zwei Wochen im Januar waren in Südosteuropa die Kältesten seit 1975. Aktuell wird aber von relativ geringen Frostschäden berichtet. Für den Rest des Monats wird auch nicht mit hartem Frost gerechnet.
Die frostigen Temperaturen, die Mitteleuropa im Zeitraum 6. – 11. Januar im Griff hatten, kombiniert mit einer nicht flächendeckenden Schneedecke in einigen Regionen, führte zu Frostschäden in Teilen Ungarns, Südschwedens, Dänemarks und Rumäniens. Auch in Polen, Tschechien und Deutschland könnte der scharfe Frost zu Schäden führen, in Weißrussland und der Ukraine wurden die Bestände von einer adäquaten Schneedecke geschützt.
Das Agrarberatungsunternehmen Strategie Grains reduzierte die Prognose der EU-Weichweizenernte 2017 in der vergangenen Woche aufgrund erwarteter Frostschäden im Osten der Europäischen Union. MARS warnte, dass Winterkulturen in Frankreich, Großbritannien, Dänemark und in den Benelux-Ländern aufgrund der geringen Frosttoleranz höheren Risiken ausgesetzt sind.

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