22.
02.24
08:19

Exporthoffnungen in Europa

Der Rebound beim Weizen war nur von kurzer Dauer. Nach sehr freundlichen Entwicklungen am Dienstag ging es gestern wieder mit roten Vorzeichen für Weizen aus der Handelssitzung. Der Frontmonat März schloss mit einem Rücksetzer von 0,75 Euro. Für den mittlerweile umsatzstärksten Mai-Kontrakt ging es deutlicher um 1,75 Euro/t auf 197,50 Euro/t gen Süden. In erster Linie bleibt das große Angebot aus Russland und die günstigen Preise aus der Ukraine die Hauptursache für die Kursbelastung. Aber auch Gewinnmitnahmen drückten die Preise gestern nach unten. Bei Ausschreibungen aus Marokko und China konnten sich in dieser Woche Berichten zur Folge Händler aus Europa mit günstigen Preisen gegenüber Russland durchsetzen, was vor allem am Dienstag für Aufwind sorgte, aber am gestrigen Mittwoch wegen der insgesamt kritischen Exportsituation aus europäischer und amerikanischer Sicht, nicht anhielt. Jordanien ist mit einem Tender über 120.000 Tonnen am Markt aktiv, auch hier erhoffen sich europäische Exporteure Zuschläge. Wegen technischer Probleme gibt es weiterhin keine frischen Exportzahlen aus der zollamtlichen Statistik. An der CBoT konnte der Frontmonat geringfügig zulegen, die weiteren Termine schlossen jedoch mit Rücksetzern. Auch hier werden teilweise Gewinnmitnahmen an den deutlichen Zuwächsen am Dienstag als Ursache genannt. Der meistgehandelte Mai-Termin schloss gestern mit 578 US-Cents/bu (196,28 Euro/t) und damit mit einem Verlust von 1,25 US-Cents. Im Bundesstaat Texas hat sich der Zustand der Winterweizenkulturen wieder etwas verschlechtert. Aktuell werden 40 Prozent in einem guten oder sehr guten Zustand gesehen, zwei Prozentpunkte weniger als vor einer Woche. Vorbörslich haben die Bären wieder die Oberhand im Handel.

Quelle
VR AGRICULTURE
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